ich bin ein AndroGyner Mensch
und habe seit eh und je zu wenig
Testosteron aber auch
nicht genug stradiol

 

    Eine kurze Vorstellung:

aktualisiert:

 

  • Ich heie seit meiner Geburt vor ber siebzig Jahren CHRISTEL. Mein Alter liegt ber 60 Jahren, ich bin seit knapp 50 Jahren verheiratet; meinen Lebensunterhalt finanziert jetzt die Rente. Als "Gegenleistung"  habe ich vor ber fnf Jahren fr an Krebs Erkrankte und deren Angehrige eine Selbsthilfe gegrndet, das hat mich ziemlich schnell zu weiteren Aufgaben gefhrt. Auerdem leite ich ein kleines Dorfangebot und bin Vertreter fr einen anderen Verein in Sachen Schienen-Nahverkehr in MV. - Dabei bin ich als AndroGyn (Intersex) ohne Umwege zu erkennen.
  • Mit meinem Vornamen ist ein mir und meinen Geschwistern unbekanntes Geheimnis verbunden. Ganz klar ist heute, dass die Eltern schon damals etwas von der unklaren Sexualitt ihres ersten Kindes wussten - aber bis zu ihrem Tode behielten sie dieses Wissen fr sich. Erkennbar war es ihnen extrem wichtig, dass dieses Kind ein Junge, ein Mann zu sein hat, und sie straften jeden kleinen Ansatz des Widerspruchs zu dieser Festlegung erheblich, lieen nicht einmal die leiseste Rckfrage zu. Und so habe ich als Kind schon vor den Schuljahren durch "schlagende Argumente" gelernt, nicht zu fragen; das entfernte mich frh von den Eltern.
  • Zu behaupten, ich htte mich gegen die Rolle "Junge" gewehrt, wre falsch. Ich wollte dennoch auch kein Mdchen sein. Ich fragte vergeblich, warum ich ein Junge sein muss. Ich konnte mit der Rolle im Bezug auf mich nie etwas anfangen!
 
  • Der Vorname - so schn er noch heute in meinen Ohren klingt und auch erstaunlich gut passt! - wurde schon beim Geburtseintrag um einen amtlich verlangten zweiten "eindeutigen!" Vornamen ergnzt, und hat ausgerechnet die 훝ter und Behrden mehr verwirrt, als dass er fr sie eindeutig war...
 
  • Die scheinbare Eindeutigkeit erwies sich aber im Verlaufe der Lebensjahre mehr und mehr als "Dummheit von Amtswegen". Die Bundeswehr fand Ende der 1960er Jahren dreimal meine Akten nicht, weil ich (meine Akte!) jedes Mal als weiblicher Irrlufer wahrgenommen wurde; meinem Arbeitgeber mit seinen Mitarbeitenden an den Schreibtischen gelang es in vierzig Jahren nicht, mich in Briefen und anderen Schriftstcken einheitlich anzusprechen, bis dahin, dass ich manchen Brief doppelt bekam (an "Herrn" und an "Frau") oder dass mein interner (sehr freundlicher) Spitzname in den Protokollen und in Anschreiben als Vorname herhalten musste. - verbunden mit kuriosen Nebengeschichten...
  • Mein eigenes Forschen, wie sich meine inneren Widersprche erklren lassen, endete bis Ende der 1980er Jahre immer wieder in Sackgassen, bis dann 1994 nach einer zweitgigen Diagnostik der Leber die Lsung entdeckt wurde. Als Zufallsbefund wurde erkannt, dass meine Leber seit der Geburt nur auf Sparflammer arbeitet... - Die Folge ist eine Auswirkung bis in den sogenannten "Hormonhaushalt". Viel zu wenig Testoteron fr "richtig Mann", aber auch zu wenig "strogene" fr "richtig Frau", aber genug von beidem fr ein dennoch gesundes Erleben.
  • Die allmhlich aber stetig wachsenen Brste nach dem 30ten Lebensjahr brachten zum Beispiel einen oberschlauen Strahlenfacharzt nach einer Mammographie (wg. Krebsausschluss-Untersuchung) zu der wunderbaren Fachaussage: "Alles vorhanden, was eine Frau da bentigt, wrde ich wegmachen lassen, zahlt die Krankenkasse!"
  • Die Hilflosigkeit der 훣zte ist bis heute aus meiner Sicht schon sprichwrtlich. "Ja, das ist ein schwieriges Thema!" bekannte mir gegenber erst 2019 ein Arzt, als ich ihn auf meinen InterSex-Status hinwies. Die Pflegekrfte in seiner Klinik sind da schon um Welten weiter und bitten nicht nur um mehr Informationen, sondern bemhen sich nahezu geruschlos um gute Lsungen!

REICHT
DAS?

Du darfst mich gerne zu weiteren Stichworten befragen!

 

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