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"anatomie" + "weibliche" + "brust"

extra für Männer
abgeschrieben!

Die weibliche Brust

Die weibliche Brust besteht hauptsächlich aus Fett- und Drüsengewebe. Das Fettgewebe verleiht der Brust Form und Festigkeit. Die etwa 20 Drüsenläppchen mit den Milchdrüsen sind rund um die Brustwarzen angeordnet. Der Begriff "Busen", häufig auch als Bezeichnung für die Brust oder die Brüste verwendet, ist eigentlich nur die Vertiefung zwischen den beiden Brüsten. Mit "Busen" wurde früher auch die Brust als Ganzes bezeichnet, insbesondere auch die männliche Brust.

Funktion: Milch
Die Funktion der Brust (lateinisch: mamma, Mehrzahl mammae) besteht in erster Linie darin, Milch zur Ernährung von Babys zu produzieren. Das Baby wird an der Brust gestillt (gesäugt). Damit gehört der Mensch biologisch zur Klasse der Säugetiere (lateinisch: Mammalia). Wie bei diesen liegen auch bei der Frau die Brustwarzen entlang zweier Milchleisten, die sich bei beiden Geschlechtern bereits im embryonalen Stadium bilden. Im Brustabschnitt der Milchleisten entstehen die Milchhügel als Vorstufen der Milchdrüsen. Normalerweise bilden sich die Reste der Milchleiste bereits im Mutterleib zurück, während des dritten Schwangerschaftsmonats. Es gibt auch Ausnahmen. 
Wegen der frühkindlichen Erfahrung des Stillens schreiben Psychologen der weiblichen Brust elementare Bedeutung in der kindlichen Entwicklung zu. 

Schönheit
Die Vorlieben für große oder kleine Brüste sind modeabhängig und verändern sich stark im Laufe der Zeit. Zum Stützen und zum Schmücken der Brust gibt es heute Büstenhalter in zahllosen Varianten. Die Brust, besonders die Brustwarze, ist außerdem für sinnliche Reize sehr sensibel und spielt daher auch eine Rolle beim Sex. 
Frauen sind gelegentlich unzufrieden mit der Form ihrer Brüste, sie finden sie zu groß oder zu klein oder nicht straff genug. Wenn diese Unzufriedenheit zu seelischen Problemen führt oder körperliche Beschwerden entstehen, beispielsweise durch sehr große Brüste, dann gibt es die Möglichkeit der operativen Veränderung.

Anatomie
Die äußere Form (Anatomie) der weiblichen Brust ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Bei den meisten Frauen ist sogar die eine Brust etwas größer oder anders geformt als die andere. Das ist genetisch bedingt und nicht krankhaft. Es gibt allerdings sehr kleine, sehr große oder auch sehr unterschiedliche Brüste, die den Frauen wirkliche seelische oder körperliche Probleme verursachen, so dass manche Frauen über so genannte Schönheitsoperationen nachdenken.

Aufbau
Das Brustgewebe reicht vom Schlüsselbein bis zu den unteren Rippen und vom Brustbein bis zum äußeren Rand der Achselhöhlen. Weil die Brüste zu etwa einem Drittel aus Fettgewebe bestehen, kann sich ihre Größe verändern, wenn die Frau stark zu- oder abnimmt. Hinter der Brust liegen der große Brustmuskel und die Rippen. An der Hülle des großen Brustmuskels ist auch das eigentliche Brustgewebe durch Bänder befestigt.

Veränderungen
Brust und Brustwarzen entwickeln sich im Laufe des Lebens. Ihre Anatomie verändert sich: 
Die Brustwarzen bilden die Spitzen der Brüste. Die Ausführungsgänge der Drüsenlappen münden in die Brustwarzen. Die Brustwarzen können Milch und Talg absondern und sind von einem Hof aus dunklerer, also stärker pigmentierter Haut umgeben. Auf dem Warzenhof (lateinisch: areola mammae) befinden sich kleine Erhebungen, die Montgomery-Drüsen. Es können dort auch einzelne Haare wachsen. Die Farbe der Brustwarzen (lateinisch: papillae mammae) und des Hofes hängt mit der Hautfarbe der Frau zusammen.

Funktionsweise
Normalerweise sind die Brustwarzen flach und heben sich kaum über die umliegende Brustoberfläche. Wenn sie angeregt werden, zum Beispiel durch Kälte, durch raue Kleidung, durch Berührung oder beim Stillen, auch bei allgemeiner sexueller Erregung, dann richten sich die Brustwarzen mit Hilfe der darin befindlichen glatten Muskulatur auf. Im Warzenhof und in der Brustwarze selbst befinden sich sehr viele Nervenenden, so dass dieser Bereich sehr empfindlich auf Berührungen reagiert. Viele Frauen genießen die Stimulierung der Brustwarzen beim Sex, aber an manchen Tagen des Zyklus können diese so empfindlich sein, dass Berührungen als unangenehm empfunden werden. Wie auch die gesamte Brust können sich die Brustwarzen nach dem Stillen dauerhaft vergrößern oder verändern.

Maturität
Wenn eine Frau erwachsen wird (Maturität) und einen regelmäßigen Zyklus hat, verändert sich auch die Brust regelmäßig. An diesem Punkt der Entwicklung treten regelmäßige Veränderungen im weiblichen Körper auf. Zusammen mit der Gebärmutter bereitet sich die Brust auf eine Schwangerschaft vor. Diese Entwicklung findet jeden Monat aufs Neue statt. Die Drüsenläppchen wachsen und das Milchganggewebe wird ebenfalls größer. Das kann zu einem Anschwellen, zu Schmerzen und erhöhter Empfindlichkeit in der Brust führen. Wie stark und wie spürbar diese Veränderungen sind, ist individuell sehr verschieden. Wird die Frau nicht schwanger, gehen diese Veränderungen wieder zurück. Verantwortlich für diese zyklischen Veränderungen sind Hormone.

Schwangerschaft
Wird die Frau schwanger (Gestation), werden die Brüste schnell größer und auch fester. Die Montgomery-Drüsen im Warzenhof werden dunkler und stehen mehr hervor. Auch der Warzenhof wird dunkler. Die Brustwarze wird größer und richtet sich auf. Die Frau kann ein Spannungsgefühl und ungewöhnliche Schmerzen wahrnehmen. Damit kündigt sich bereits die Schwangerschaft an, noch ehe auffällt, dass die Regel ausbleibt. Diese Entwicklung der Brust wird von manchen Frauen bereits als Anzeichen einer Schwangerschaft wahrgenommen.

Milchbildung
Nach der Geburt eines Kindes sorgen die Hormone dafür, dass die Brustdrüsen mit der Milchproduktion (Laktation) beginnen. Dann übernimmt die Brust ihre eigentliche Aufgabe: die Ernährung des Säuglings. Nach dem Abstillen bilden sich die Brüste wieder zurück. Mit dem normalen hormonellen Zyklus der Frau setzen auch die regelmäßigen Veränderungen der Brust wieder ein. Die Entwicklung setzt sich fort, bis die Menopause eintritt.

 

Wechseljahre
Während der Wechseljahre (Klimakterium) nimmt die Produktion der Hormone ab und die Monatsblutung wird unregelmäßig und bleibt schließlich ganz aus. Die letzte Regelblutung wird Menopause genannt. Die Möglichkeit, Kinder zu bekommen, ist nun nicht mehr gegeben. Dem entsprechend verändert sich auch die Brust, denn ihre Fähigkeit, Milch zu produzieren, wird nun nicht mehr benötigt. Das Drüsengewebe in der Brust bildet sich zurück. Die Brust verliert an Festigkeit und wird schlaff.
Die Wechseljahre beginnen etwa um das 50. Lebensjahr. Die Umstellung des Körpers auf die neue hormonelle Situation ist häufig mit Beschwerden verbunden. Das können Hitzewallungen sein, Stimmungsschwankungen oder einiges andere. Wenn eine Frau Hormone einnimmt, um diese Beschwerden zu lindern, dann wirkt sich das auch auf die Entwicklung der Brust aus: Diese bleibt relativ fest, und sie verändert sich wie bisher regelmäßig mit dem Zyklus. Das liegt daran, dass dem Körper mit den Hormonen vorgetäuscht wird, er befinde sich noch in der fruchtbaren Phase.

Eine zweite Kurzbeschreibung
lautet folgendermaßen

Die Brust bildet die größte Drüse des Körpers. Sie setzt sich zusammen aus den einzelnen Milchdrüsen, dem dazwischen liegenden Bindegewebe und Fettgewebe. Sie liegt auf dem Brustmuskel auf. Das Wachstum der Brust wird durch Hormone gesteuert. Die einzelnen Milchgänge münden in der Brustwarze, die von einem dunkleren Warzenvorhof umgeben ist.

Auch die männliche Brust ist aus denselben Bestandteilen aufgebaut, allerdings in sehr viel kleinerer Form als die weibliche Brust. Hormonelle Einflüsse oder die Einnahme von Dopingpräparaten können auch bei Männern zur Ausbildung einer weiblichen Brust führen.

Der Anteil von Fett und Drüsengewebe kann im Laufe der Zeit variieren und damit zu Formveränderungen der Brust führen. Häufig nimmt mit zunehmenden Alter der Fettanteil zu. Auch die (Hormon-) Zyklen der Frau können in den Tagen vor der "Regel" zu einer temporären Vergrößerung führen, die allerdings nach Einsetzen der Menstruation wieder zurückgeht. Ebenfalls beeinflussend sind Veränderungen des Körpervolumens z.B. durch Gewichtszunahme oder durch den Einfluß einer Diät. Die unter der Brustdrüse liegende Muskulatur kann die Form der Brust ebenfalls verändern, wenn auch in geringerem Maße als die anderen genannten Faktoren. Die Elastizität des Bindegewebes nimmt etwa vom 25. Lebensjahr an stetig ab, wobei dies durch Schwangerschaften, Stillzeiten, Gewichtsschwankungen oder ein schwaches Bindegewebe beschleunigt werden kann.

 

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